10% Zuschauerzuwachs bei Klosters Music 2025
Mit der von der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen gespielten 5. Sinfonie von Tschaikowsky und Rachmaninows 2. Klavierkonzert im voll besetzten Konzertsaal der Arena Klosters ist Klosters Music unter grossem Jubel zu Ende gegangen. Die 7. Ausgabe des Festivals (26. Juli – 3. August 2025) stand unter dem Motto «Mythen und Legenden». Mit 4‘500 Gästen, 10 Prozent mehr als im letzten Jahr, wurde ein neuer Besucherrekord erzielt. Fünf der elf Konzerte waren ausverkauft.
«Das ganze Festival war für mich wie der Auftritt von Augustin Hadelich – einfach magisch! Dass wir hier im Prättigau solch Weltklassekünstlerinnen und -künstler sowie hervorragende Orchester präsentieren können, erfüllt mich mit grosser Freude und auch Stolz. Klosters wird mit solchen musikalischen Leckerbissen immer mehr zu einem Konzertort für Kennerinnen, Kenner und Musikliebhabende.», sagt Heinz Brand, Präsident der Stiftung Kunst & Musik, Klosters.
Von grosser Sinfonik bis zur musikalischen Comedy
Nach dem Eröffnungswochenende mit zwei Konzerten des Münchener Kammerorchesters unter der Leitung von Enrico Onofri, darunter Haydns «Nelson»-Messe mit der Zürcher Sing-Akademie und Beethovens «Eroica», rückte die Kammermusik in den Mittelpunkt. Andreas Ottensamer, Uxía Martínez-Botana und das Schumann Quartett traten in der Kirche St. Jakob auf, das Amatis Trio spielte im Atelier Bolt, umrahmt von der Ausstellung des Bündner Malers Patrick Devonas. Auch das traditionelle Klavierrezital von Sir András Schiff und der anschliessende Liederabend (Mezzosopran: Ema Nikolovksa) boten besondere musikalische Momente. Der brillant-komische Auftritt von «Igudesman & Joo» am Schweizer Nationalfeiertag und das Filmkonzert «Chicago» mit dem City Light Symphony Orchestra unter Kevin Griffiths sorgten für grosse Begeisterung wie auch das Familienkonzert «Peter und der Wolf» mit Illustrationen von Roger Krütli.