HIMMEL UND ERDE
MAURIZIO CROCI, orgel
Fiorenza De Donatis, VIOLINE
Chiara Fasani Stauffer, VIOLINE
Zum 250. Todestag von Johann Sebastian Bach im Jahr 2000 hat Maurizio Croci das gesamte Orgelwerk des Komponisten in Bern aufgeführt. Auch beim Klosterser Kirchenkonzert des renommierten Orgelprofessors aus Fribourg steht die Musik Bachs im Mittelpunkt – von der monumentalen Toccata in d-Moll BWV 538 bis zu Choralbearbeitungen aus dem dritten Teil der «Klavierübung», die vom festlichen Präludium und der dreiteiligen Fuge in Es-Dur BWV 552 eingerahmt ist. Neben der Goll-Orgel spielt Croci die historische Köberle-Orgel, um den Kompositionen von Heinrich Scheidemann (1596–1663) ein authentisches Klangbild zu verleihen. Aber auch eine Truhenorgel ist bei Wolfgang Amadeus Mozarts einzigartigen Kirchensonaten in Verbindung mit zwei Violinen (Fiorenza de Donatis, Chiara Fasani Stauffer) im Altarraum der Kirche St. Jakob zu hören. Hier trifft der ehrwürdige Kirchenstil auf einen galanten, leichtfüssigen Klang – Himmel und Erde reichen sich die Hand.
Hinweis für die Platzauswahl: Die vier Kirchensonaten von Mozart, mit den Geigerinnen Fiorenza de Donatis und Chiara Fasani Stauffer sowie mit Maurizio Croci an der Truhenorgel, werden im vorderen Kirchenraum gespielt.
(1685–1750)
Aus «Clavier-Übung III»:
Duetto Nr. 2 in F-Dur, BWV 803
«Allein Gott in der Höh sei Ehr», BWV 675
«Dies sind die heil’gen zehn Gebot», BWV 678
Fughetta über «Dies sind die heil’gen zehn Gebot», BWV 679
«Wir glauben all an einen Gott», BWV 680
(1596–1663)
Galliarda und Variatio ex d-Moll, WV 107
(1756–1791)
D-Dur, KV 144 – Allegro
G-Dur, KV 274 – Allegro
F-Dur, KV 244 – Allegro
C-Dur, KV 336 – Allegro
(1685–1750)
Präludium in Es-Dur, BWV 552/1
Duetto Nr. 4 in a-Moll, BWV 805
Fuge in Es-Dur, BWV 552/2