«Beethoven und der ‹Ruf vom Berge› in der majestätischen Alpenwelt bildeten den perfekten Rahmen, um Musikerinnen, Musiker und Publikum wieder zusammenzubringen. Herausragende Auftritte weltweit hervorragender Künstlerinnen und Künstler begeisterten das Publikum in Klosters. Die Woche mit grossartigen Konzerten erinnerte daran, wie sehr Live-Musik unser aller Leben bereichert.»

David Whelton, künstlerischer Leiter

Zehn Tage lang haben wir den 250. Geburtstag Beethovens mit der Aufführung einer Auswahl seiner bedeutendsten Werke geehrt und dürfen auf eine überaus gelungene Durchführung zurückblicken.
Wir bedanken uns bei den über 3’000 Besucherinnen und Besuchern, bei den Künstlerinnen und Künstlern, bei den Voluntari, bei den Gönnerinnen und Gönnern, Partnern, Stiftungen, beim Kanton Graubünden, beim Kulturfonds Klosters, bei der Gemeinde Klosters-Serneus, der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Klosters-Serneus und der Destination Davos Klosters für das Vertrauen und die grosse Unterstützung für Klosters Music 2020.

Stiftung Kunst & Musik, Klosters

Vernunft und Veränderung, Konzertsaal Arena Klosters, 7. August 2020

Veronika Eberle, Violine, und Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen © Marcel Giger
Veronika Eberle, Violine, und Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen © Marcel Giger
Veronika Eberle, Violine, und Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen © Marcel Giger
Veronika Eberle, Violine, und Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen © Marcel Giger
Klosterser Himmel vor Beethovens «Eroica» © Marcel Giger
Klosterser Himmel vor Beethovens «Eroica» © Marcel Giger
Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen unter der Leitung von Pablo Heras-Casado © Marcel Giger
Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen unter der Leitung von Pablo Heras-Casado © Marcel Giger

Himmelwärts, Konzertsaal Arena Klosters, 8. August 2020

Martin Helmchen am Konzertflügel © Marcel Giger
Martin Helmchen am Konzertflügel © Marcel Giger
Martin Helmchen, Klavier, und Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen unter der Leitung von Pablo Heras-Casado © Marcel Giger
Martin Helmchen, Klavier, und Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen unter der Leitung von Pablo Heras-Casado © Marcel Giger
Martin Helmchen, Klavier, und Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen unter der Leitung von Pablo Heras-Casado © Marcel Giger
Martin Helmchen, Klavier, und Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen unter der Leitung von Pablo Heras-Casado © Marcel Giger
Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen © Marcel Giger
Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen © Marcel Giger

Glanz und Würde, Konzertsaal Arena Klosters, 9. August 2020

Ansprache des Stiftungsratspräsidenten Heinz Brand © Marcel Giger
Ansprache des Stiftungsratspräsidenten Heinz Brand © Marcel Giger
Sir András Schiff © Marcel Giger
Sir András Schiff © Marcel Giger
Sir András Schiff © Marcel Giger
Sir András Schiff © Marcel Giger
Sir András Schiff © Marcel Giger
Sir András Schiff © Marcel Giger

Einklang, Konzertsaal Arena Klosters, 3. August 2020

Quatuor Van Kuijk © Marcel Giger
Quatuor Van Kuijk © Marcel Giger
Liisa Randalu, Schumann Quartett © Marcel Giger
Liisa Randalu, Schumann Quartett © Marcel Giger
Schumann Quartett und Pablo Barragán, Klarinette © Marcel Giger
Schumann Quartett und Pablo Barragán, Klarinette © Marcel Giger
Schumann Quartett und Quatuor Van Kuijk © Marcel Giger
Schumann Quartett und Quatuor Van Kuijk © Marcel Giger

Sturm und Drang, Konzertsaal Arena Klosters, 4. August 2020

Das Orchester «Il pomo d'oro» unter der Leitung von Maurice Steger © Marcel Giger
Das Orchester «Il pomo d'oro» unter der Leitung von Maurice Steger © Marcel Giger
Christoph Croisé, Violoncello, und das Orchester «Il pomo d'oro» unter der Leitung von Maurice Steger © Marcel Giger
Christoph Croisé, Violoncello, und das Orchester «Il pomo d'oro» unter der Leitung von Maurice Steger © Marcel Giger
Das Orchester «Il pomo d'oro» © Marcel Giger
Das Orchester «Il pomo d'oro» © Marcel Giger
Christoph Croisé, Violoncello, und das Orchester «Il pomo d'oro» unter der Leitung von Maurice Steger © Marcel Giger
Christoph Croisé, Violoncello, und das Orchester «Il pomo d'oro» unter der Leitung von Maurice Steger © Marcel Giger

Aufbruch, Konzertsaal Arena Klosters, 5. August 2020

Quatuor Modigliani © Marcel Giger
Quatuor Modigliani © Marcel Giger
Amaury Coeytaux und Loïc Rio, Quatuor Modigliani © Marcel Giger
Amaury Coeytaux und Loïc Rio, Quatuor Modigliani © Marcel Giger
Boris Giltburg, Klavier mit Graham Mitchell, Kontrabass und dem Quatuor Modigliani © Marcel Giger
Boris Giltburg, Klavier mit Graham Mitchell, Kontrabass und dem Quatuor Modigliani © Marcel Giger
Boris Giltburg, Klavier mit Graham Mitchell, Kontrabass und dem Quatuor Modigliani © Marcel Giger
Boris Giltburg, Klavier mit Graham Mitchell, Kontrabass und dem Quatuor Modigliani © Marcel Giger

Orgel-Rezital, Kirche St. Jakob, 6. August 2020

Benjamin Righetti beim Orgel-Rezital © Marcel Giger
Benjamin Righetti beim Orgel-Rezital © Marcel Giger
Benjamin Righetti beim Orgel-Rezital © Marcel Giger
Benjamin Righetti beim Orgel-Rezital © Marcel Giger
Stiftungsratspräsident Heinz Brand und Regierungsrat Jon Domenic Parolini © Marcel Giger
Stiftungsratspräsident Heinz Brand und Regierungsrat Jon Domenic Parolini © Marcel Giger
Stiftungsratspräsident Heinz Brand © Marcel Giger
Stiftungsratspräsident Heinz Brand © Marcel Giger
Wiener Klaviertrio © Marcel Giger
Wiener Klaviertrio © Marcel Giger
Wiener Klaviertrio © Marcel Giger
Wiener Klaviertrio © Marcel Giger
Benjamin Appl, Bariton und Simon Lepper, Klavier © Marcel Giger
Benjamin Appl, Bariton und Simon Lepper, Klavier © Marcel Giger
Benjamin Appl, Bariton und Simon Lepper, Klavier © Marcel Giger
Benjamin Appl, Bariton und Simon Lepper, Klavier © Marcel Giger
Gershwin Piano Quartet © Marcel Giger
Gershwin Piano Quartet © Marcel Giger
Gershwin Piano Quartet © Marcel Giger
Gershwin Piano Quartet © Marcel Giger
Christiane Karg, Sopran © Marcel Giger
Christiane Karg, Sopran © Marcel Giger
Christiane Karg, Sopran, und das Kammerorchester Basel unter der Leitung von Riccardo Minasi © Marcel Giger
Christiane Karg, Sopran, und das Kammerorchester Basel unter der Leitung von Riccardo Minasi © Marcel Giger
Riccardo Minasi © Marcel Giger
Riccardo Minasi © Marcel Giger
Christiane Karg, Sopran, und das Kammerorchester Basel unter der Leitung von Riccardo Minasi © Marcel Giger
Christiane Karg, Sopran, und das Kammerorchester Basel unter der Leitung von Riccardo Minasi © Marcel Giger

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Klosters Music: Sie gestalten bei «Klosters Music 2020» am 2. August eine Mozart Opera Gala zusammen mit dem Kammerorchester Basel und Riccardo Minasi. Was war Ihr erster Kontakt bzw. Ihre erste persönliche Begegnung zu Wolfgang Amadeus Mozart?
Christiane Karg: Die erste Begegnung war recht früh. Mein Vater ist ein grosser Opernfan und klassische Musik war immer da. Als kleines Mädchen sang ich in meinem Kinderzimmer sämtliche Partien der Zauberflöte. Die Pamina fand ich damals am langweiligsten.
Mit fünf wollte ich Sängerin werden und ich kann mich noch gut an meine ersten Salzburger Festspiele erinnern, die ich mit meinen Eltern als vielleicht Siebenjährige erleben durfte. Auf dem Programm: Die Zauberflöte. Das Schicksal hat es gut mit mir gemeint und ich durfte später am Mozarteum studieren. Im Mozartjahr 2006 habe ich meinen Master-Abschluss gemacht und mein Debüt bei den Salzburger Festspielen mit Mozart gegeben.
Mozart ist ein steter Wegbegleiter.

KM: Es stehen Arien aus verschiedenen Opern Mozarts auf dem Programm. Welche Mozartoper bzw. Opernpartie ist bei Ihnen gerade ganz aktuell?
CK: Ganz frisch ist die Partie der Contessa di Almaviva («Le nozze di Figaro»), mit der ich im letzten Jahr an der Hamburgischen Staatsoper unter der Leitung von Riccardo Minasi debütieren durfte. Im Januar habe ich diese Partie auch in der Felsenreitschule mit Sir András Schiff am Pult und Cembalo bei der Mozart Woche in Salzburg gesungen.
«Così fan tutte» liegt jetzt ganz oben auf meinem Stapel: Die Partie der Fiordiligi hätte ich im Juni an der Bayerischen Staatsoper singen sollen. Nun wurde die Produktion auf September verschoben.

KM: Was war bisher Ihr bewegendster Moment als Opernsängerin, was Ihr kuriosester?
CK: Es gab so viele wunderbare Momente, da kann ich den einen Bewegendsten nicht nennen. Einen, der mein Leben aber sehr geprägt und verändert hat, war ein Bühnenunfall, bei dem ich mir während einer Vorstellung mein Knie gebrochen haben.

KM: Mit dem Kammerorchester Basel teilen Sie nicht das erste Mal die Bühne. Wie sind Sie mit dem Orchester zusammengekommen?
CK: Das erste Projekt war «Les Illuminations» von Benjamin Britten. Ich erinnere mich sehr gerne an dieses Projekt, das mich damals in die bayerische Heimat nach Neumarkt gebracht hat.

KM: «Klosters Music» steht 2020 ganz im Zeichen Ludwig van Beethovens. Was verbinden Sie mit Beethoven?
CK: Vor allem natürlich die Neunte Symphonie. Das Sopransolo gehört zu den Werken, die ich wohl am häufigsten gesungen habe und dessen man nie überdrüssig wird. Leider hat Beethoven viel zu wenig für die Singstimme geschrieben. Die Partie der Marzelline in «Fidelio» habe ich nie auf der Bühne gesungen und so bleiben für mich neben Liedern und Volksliedern die wunderbare Konzertarie «Ah, perfido!», die ich sehr gerne aufführe.

KM: Sie treten das erste Mal im Bergdorf Klosters im schweizerischen Graubünden auf. Was bedeutet das für Sie?
CK: Ich bin gespannt. So viele neue Städte und Festivals, bei denen ich noch nicht zu Gast war, gibt es gar nicht mehr. Zu Beginn meiner Laufbahn waren Städte wie London, Paris, New York wahnsinnig aufregend und spannend.
Mittlerweile bin ich sehr froh, wenn ich fernab der Großstadt auftreten darf. Ich freue mich auf die Ruhe und Natur und auf ein neues, entspanntes, gespanntes Publikum.

KM: Auf welche Ihrer zukünftigen Engagements freuen Sie sich am meisten und warum?
Ich denke, dass sich im Moment alle Künstler freuen, wieder auftreten zu können. Mein Beruf ist mein Kindheitstraum und ich habe ihn immer geliebt. Durch die Zwangspause ist mir das noch einmal mehr bewusst geworden.

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Klosters Music: Sie gestalten bei «Klosters Music 2020» am 31. Juli das Eröffnungskonzert zusammen mit dem Pianisten Simon Lepper und dem Wiener Klaviertrio und singen Beethovens Liederzyklus «An die ferne Geliebte». Was verbinden Sie mit diesem Werkzyklus?
Benjamin Appl: Während meines Studiums in München erlernte ich den Zyklus, den ich dann später auch mit Dietrich Fischer-Dieskau erarbeiten durfte. Es war auch das Werk, das ich damals in meinem ersten Konzert ausserhalb Europas beim Ravinia Festival in der Nähe von Chicago sang. Beethovens Meisterwerk ist also ein Stück, das ich schon länger mit mir herumtrage und immer wieder versuche neu zu beleuchten. Es ist in meinen Augen unglaublich aktuell, auch wenn vielleicht manche Bilder etwas überholt scheinen: In meinen Jahren als junger Erwachsener hörte ich mir oft «An die ferne Geliebte» an, gerade wenn ich reiste und mich doch nach jemanden sehnte oder wenn ich frisch verliebt war. Diese unverbrauchte, ja manchmal naive Sichtweise in Musik und Text gab mir immer Antrieb, Dinge romantischer oder positiver zu sehen.

KM: «Klosters Music» steht 2020 ganz im Zeichen Ludwig van Beethovens. Was war Ihr erster Kontakt zu Beethoven bzw. was bedeutet dieser Komponist für Sie?
BA: Mein erster Kontakt zu Beethoven war wahrscheinlich der zweite Satz aus der «Pathétique»-Sonate. Für diese Musik entwickelte ich eine grosse Liebe, so dass ich sie oft und wiederholt als Kind zum Bauen von Lego oder Playmobil anhörte. Beethoven schafft es irgendwie, die Menschen in alle Arten von Sphären zu heben, sei es ins Idyll oder in die dunkelsten Ecken. Im Dezember 2018 durfte ich in Osaka in einem Stadion vor 17’000 Leuten Mahler-Lieder singen, im zweiten Teil des Konzertes stand Beethoven’s Neunte Sinfonie mit 10’000 Menschen im Chor auf dem Programm. Was ich dort erlebte, erzeugte in mir Gänsehaut. Tausende japanische Sänger – alle auswendig vortragend – gaben mit ihrer ganzen Seele den Text «Alle Menschen werden Brüder»: Ein Zeichen von Miteinander, verbunden um den Globus – das ist Beethoven.

KM: Mit Simon Lepper verbindet Sie eine langjährige Zusammenarbeit. Gibt es einen besonderen Moment bzw. eine besondere Erinnerung ihrer Konzerte mit Simon Lepper, den bzw. die Sie mit uns teilen möchten?
BA: Mit Simon durfte ich viele wunderbare Momente erleben. Er ist nicht nur ein ausgezeichneter Musiker und einer der führenden Liedpianisten, sondern auch ein besonderer, interessanter Mensch, mit dem man auch gerne Zeit verbringt. Das ist unglaublich wichtig in einer musikalischen Beziehung zwischen Liedbegleiter und Sänger. Es gibt viele hervorragende Pianisten, aber nur wenige können dieses Vertrauen vermitteln, das der Sänger auf dem Podium benötigt. Gerade die beiden Konzertreisen nach Indien mit Simon waren etwas ganz Besonderes: Vom Affen, der uns plötzlich auf der Bühne die Ehre gab, bis zu ganz wunderbaren Begegnungen mit Konzertbesuchern, die noch nie zuvor westliche, klassische Musik gehört hatten.

KM: Sie treten das erste Mal im Bergdorf Klosters im Schweizerischen Graubünden auf. Was erwarten Sie?
BA: Ich liebe die Schweiz und spiele häufig mit dem Gedanken, mehr Zeit hier zu verbringen. Die Berge sind für mich der Ort, wo ich am besten Kraft tanken kann. Nachdem ich Bilder von Klosters gesehen hatte, freue ich mich ganz besonders darauf. So eine einmalige Umgebung inspiriert das Musizieren ungemein.

KM: Auf welche Ihrer zukünftigen Engagements freuen Sie sich am meisten und warum?
Das ist eine gute Frage, gerade unter den Gesichtspunkten von Covid-19. Ich würde es eher so formulieren: Ich freue mich momentan über jedes Engagement, das durchgeführt werden kann. Es gibt einige mutige Veranstalter – dazu zählt besonders auch Klosters Music – die unter bestimmten hygienischen Vorkehrungen wieder Konzerte veranstalten. Das ist wirklich Balsam für die Seele. In den vergangenen Monaten gab es sehr viele Angebote von Live-Streams und Übertragungen, aber das ersetzt alles nicht das Live-Konzert, wo Musiker und Publikum etwas gemeinsam erleben und teilen – und darauf freue ich mich am meisten.

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Christian Tetzlaff & Deutsche Kammerphilharmonie Bremen_Bild Marcel Giger

Mit dem krönenden Schlusskonzert des Geigers Christian Tetzlaff und der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen ging am Sonntag das zehntägige Festival «Klosters Music» zu Ende. Zu den Höhepunkten zählten die Auftritte von Sir András Schiff, Kit Armstrong und Maurice Steger. Über 3000 Gäste besuchten die hochstehenden Klassik-Konzerte in Klosters

Klosters Music fand dieses Jahr erstmals unter dem Dach der neu gegründeten Stiftung «Kunst & Musik, Klosters» statt. «Die Begeisterung bei den Gästen und Musikern ist gross», zeigt sich der künstlerische Leiter David Whelton zufrieden. «Wir konnten Konzerte von höchster Qualität und mit sehr guten Besucherzahlen realisieren», so Whelton. «Damit haben wir eine verlässliche Basis für die weitere Entwicklung von Klosters Music gelegt».

Erwartungen erfüllt, Versprechen eingelöst
«Weltklassik trifft Bergwelt» lautete der Slogan der diesjährigen Konzerte. Mit hochstehen-den Darbietungen von nationalen und internationalen Orchestern, Ensembles und Künstlern konnte dieses Versprechen eingelöst werden. Als Höhepunkt darf der Auftritt von Sir András Schiff gezählt werden, welcher das monumentale Solo-Rezital «Das Wohltemperierten Kla-vier, Band 1» von Johann Sebastian Bach in der bis auf den letzten Platz gefüllten Kirche St. Jakob vortrug. Für grosse Begeisterung sorgten zudem das Konzert des Schweizer Blockflö-tisten Maurice Steger mit seinem Programm «Mr Handel’s Dinner» sowie der Auftritt des Janoska Ensembles mit einer packenden Hommage an die Beatles.

Über 3000 Gäste besuchten die zwei Dutzend grossen und kleinen Konzerte an fünf Spielor-ten in Klosters. Sehr gut besucht waren nebst den Hauptkonzerten die verschiedenen Auf-tritte vielfältiger Formationen auf dem Bahnhofplatz Klosters sowie das erstmals durchge-führte Jazz-Konzert auf Madrisa mit der südafrikanischen Jazzband Virtual Jazz Reality.

Standortförderung mit Kunst und Musik
«Das Ziel unserer Stiftung ist es, die Destination Klosters mit hochstehenden Angeboten in Kunst und Musik zu bereichern. Dies ist uns in den letzten zehn Tagen gelungen», sagt Präsi-dent Rolf Theiler. «Nun beginnt die Planung für das nächste Jahr. Wir möchten unsere For-mate in der Tiefe und Breite weiterentwickeln».

Die Austragung im nächsten Jahr steht bereits fest: Klosters Music findet vom 1. bis 9. August 2020 statt.

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Sir András Schiff trugt am Samstag-Abend, 3. August 2019, das monumentale Solo-Rezital «Das Wohltemperierte Klavier, Band 1» von Johann Sebastian Bach vor. Grosse Begeisterung und Standing Ovations waren ihm gewiss.

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Mit ihrem „Janoska Style“ begeisterte das Janoska Ensemble im bis auf den letzten Platz besetzten Atelier Bolt.

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Nach einem gelungenen Auftakt steht das zweite Wochenende von Klosters Music im Zeichen der beiden Orchesterkonzerte in der Arena Klosters. Zu erleben sind Mozarts monumentale Jupiter-Sinfonie, Haydns Klavierkonzert Nr. 11 mit Kit Armstrong und Mendelssohns Violinkonzert e-Moll mit Christian Tetzlaff.

Am 2. und 4. August tritt die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen mit zwei herausragenden Solisten an ihrer Seite in der Arena Klosters auf. Der amerikanische Ausnahmekünstler Kit Armstrong interpretiert das Klavierkonzert Nr. 11 in D-Dur von Haydn sowie das Klavierkonzert Nr. 1 g-Moll von Felix Mendelssohn. Und am kommenden Sonntag, 4. August, steht Christian Tetzlaff gemeinsam mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen auf der Bühne. Der renommierte deutsche Geiger ist in Klosters mit Mozarts Violinkonzert Nr. 3
G-Dur sowie mit Mendelssohns Violinkonzert e-Moll zu Gast.

Mit den Konzerten von Sir András Schiff, I Barocchisti mit Diego Fasolis und Benjamin Righetti macht Klosters Music zudem eine Hommage an Johann Sebastian Bach. David Whelton, der künstlerische Leiter, erläutert: «Im Rahmen von zwei ‹Bach Discovery Days› erhalten die Besucher einen vertieften Einblick in das musikalische Schaffen des grossen Komponisten Johann Sebastian Bach». Als Höhepunkt darf der Auftritt von Sir András Schiff erwartet werden, welcher mit dem Solo-Rezital Das «Wohltemperierten Klavier, Band 1» zu erleben sein wird.

Klosters Music steht auch für kleine Formate, bei welchem die Künstler in einem intimen Rahmen zu hören sind. Im Atelier des Klosterser Bildhauers Christian Bolt treten am 2. August 2019 I Barocchisti unter der Leitung von Diego Fasolis auf und präsentieren Barockwerke von Vivaldi und Bach. Am 4. August stehen zudem das spanisches Azahar Ensemble und die Pianistin Judith Jáuregui auf der Bühne.

Jazz und Volksmusik im Festivalzelt, 2.-4. August 2019, Klosters Platz
Beim Festivalzelt auf dem Bahnhofplatz Klosters kann man die Festival-Stimmung hautnah und bei freiem Eintritt geniessen. Hier treten vom 2. bis 4. August 2019 unterschiedlichste Formationen wie die Alphorner Davos Klosters, das Trio Anderscht oder das Duo Klassik Nuevo auf. Für die Gäste aus Nah und Fern sowie die einheimische Bevölkerung lockt neu auch das Format «Klosters Late Night». In der Grizzly’s Bar im Restaurant Piz Buin spielen unter anderem die Jazzband Virtual Jazz Reality aus Südafrika und das Trio Jazz Interludes aus Bern; diese Late-Night-Konzerte finden am 31. Juli und am 3. August jeweils ab 21.00 Uhr ebenfalls bei freiem Eintritt statt.

Weitere Informationen und Tickets unter www.klosters-music.ch. Tickets sind auch in den Tourismusbüros in Klosters und Davos erhältlich.

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Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen
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Janoska-Ensemble © Julia Wesely

Wer war Johann Sebastian Bach? Anlässlich unserer Bach Discovery Days spricht Frau Dr. Christine Blanken über den grossen Komponisten und seine europäischen Vorbilder.

Johann Sebastian Bach und seine europäischen Vorbilder
mit Frau Dr. Christine Blanken (Bach-Archiv Leipzig)
(Vortrag mit Bildern und Musikbeispielen)

Samstag, 3. August 2019
11.00 Uhr
Hotel Piz Buin, Klosters
Freier Eintritt

In der für Klosters typischen intimen Atmosphäre in der Kirche St. Jakob kamen die Zuhörerinnen und Zuhörer in den Genuss von Bach, Beethoven, Schumann und Adès.

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Trotz garstigem Wetter besuchten über 300 Zuhörerinnen und Zuhörer das Konzert mit Virtual Jazz Reality im Restaurant Alp Madrisa. Die Band aus Kaptstadt spielte ein begeisterndes Konzert und riss zum Schluss die Besucher gar von ihren Stühlen.

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Virtuos, unterhaltsam und wie gewohnt auf allerhöchstem Niveau: Maurice Steger und das La Cetra Barockorchester Basel begeisterten in der voll besetzten Kirche St. Jakob.

Das Konzert wurde von Radio SRF 2 Kultur aufgezeichnet und wird am Montag, 26. August 2019 um 20.00 Uhr in der Sendung „Weltklasse“ ausgestrahlt.

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Das neue Format Form & Klang fand grosses Interesse beim Publikum und wurde erweitert durch eine Werkeinführung der Ausstellung von Kurt Oskar Weber im Atelier Bolt.

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Das erste Konzert der diesjährigen Serie bestritten das Modigliani Quartett aus Paris und der ebenfalls in Frankreich lebende Pianist Adam Laloum mit Werken von Schumann, Schubert und Beethoven. Das begeisterte Publikum verdankte das herausragende Konzert mit Standing Ovations.

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Klosters Music wurde am Freitag-Abend feierlich eröffnet. 60 geladene Gäste lauschten den Eröffnungsklängen des Kinderjodelchörli Silvrettastärnli unter der Leitung von Dominique Bolt – gefolgt von Begrüssungsworten von Präsident Rolf Theiler und Vizepräsident Heinz Brand.

Das erste Konzert der diesjährigen Serie bestritten das Modigliani Quartett aus Paris und der ebenfalls in Frankreich lebende Pianist Adam Laloum mit Werken von Schumann, Schubert und Beethoven. Das begeisterte Publikum verdankte das herausragende Konzert mit Standing Ovations.

 

 

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Sehr verehrte Gäste

Herzlich willkommen in der schönen Tourismusgemeinde Klosters-Serneus!

Es freut mich sehr, dass im Rahmen von Klosters Music erneut Künstlerinnen und Künstler von Weltformat in unserer herrlichen Bergwelt mit ihren Darbietungen für ein erstklassiges kulturelles Sommerprogramm sorgen. 

Der intime Rahmen der Spielorte macht die Konzerte von Klosters Music zu einem ganz besonderen Erlebnis. Dazu kommen die vielen spontanen und inspirierenden Begegnungen, welche eine Gemeinschaft zwischen den Einwohnerinnen und Einwohnern, Zweitwohnungsbesitzern und Gästen aus nah und fern ermöglichen.

Lassen Sie sich vom vielfältigen Programm verführen und geniessen Sie unvergessliche Konzerte auf höchstem Niveau. 

Im Namen der Gemeindebehörden von
Klosters-Serneus danke ich allen Beteiligten und Helfern für die Realisation dieses einmaligen Anlasses und wünsche allen Besuchern viel Vergnügen.

Kurt Steck
Gemeindepräsident Klosters-Serneus

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Als kleine, feine Hommage an die genialen Liverpooler hat das Janoska Ensemble für sein Album vier Welthits der Beatles im «Janoska Style» arrangiert.

Im Programm «Revolution» fliesst also kein Blut, vielmehr soll das Blut beim Anhören schneller pulsieren – das garantiert der «Janoska Style» mit seiner Fusion aus unbändiger musikalischer Kreativität, emotionaler Ausdrucksfähigkeit und äusserster Virtuosität. Apropos Lebenssaft: Dass ihnen die grosse Musikalität und erstaunliche Virtuosität durch die Familientradition «einfach im Blut» liege, sei weitgehend ein Klischee, sagt Ondrej Janoska: «Jeder von uns wurde zwar von Kindesbeinen an musikalisch sehr gefördert und wir waren auch immer von Musik aller Stilrichtungen umgeben. Aber wir wurden auch von Beginn an sehr stark gefordert, haben schon als Kinder täglich stundenlang geübt und gespielt. Wenn man das über Jahrzehnte hinweg macht, geht es einem allerdings wirklich in Fleisch und Blut über».

Die Stücke des Janoska Ensembles besitzen neben ihrem verlässlich guten musikalischen Gehalt auch eine grosse formale Stärke. Sie zeigen dabei oft so etwas wie einen inneren Zug zum Schluss, sei dieser nun aufregend langsam angebahnt oder ein beschleunigender, unwiderstehlich mitreissender Abschnitt oder ein stimmungsvoll leiser, innig ausklingender Schluss. Auch diese Qualität verleiht ihren Werken jene prägnante Gestalt, die man in plastischer Erinnerung behält – und von der man stets noch mehr zu hören wünscht.

Wie wichtig dem Janoska Ensemble trotz seiner grenzüberschreitenden Musik die Verwurzelung in der Klassik ist, ist auch am vorliegenden Klangbild von «Revolution» deutlich zu hören. Zum Mastering ihres neuen Albums begaben sich die Musiker in die legendären Londoner Abbey Road Studios, wo neben den Beatles auch viele Klassikstars gearbeitet haben.

Das Janoska Ensemble ist am 1. August 2019 um 17.00 Uhr im Atelier Bolt zu erleben.
Hier gibt es weitere Informationen.

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Janoska-Ensemble © Julia Wesely

«Die Qualität der musikalischen Erlebnisse ist der einzige gemeinsame Nenner.»

Man stelle sich vor: 29 Jahre Intendant des Philharmonia Orchestra, London. Von 1987 bis 2016 realisierte unser künstlerischer Leiter David Whelton über 4600 Konzerte auf fünf Kontinenten – mit weltbesten Dirigenten. Unter ihm wuchs das Ensemble zu einem Herzstück des britischen Musiklebens. David Whelton, ausgebildeter Pianist und Organist, bewegt sich in einem weiten Netzwerk. Was aber macht ihn unverwechselbar?

Er ist ein Meister origineller, innovativer Programme. Er gilt als Pionier von Festivals, die diverse Künste und Sparten mischen. International erfolgreich, nur zum Beispiel, war die Tournee 2008 mit Bill Violas Videoprojekt „Tristan und Isolde“ unter Dirigent Esa-Pekka Salonen. Whelton erfand die Reihe «Music of Today», eine Plattform für begabte junge Komponisten. Er holte mit digitalen Techniken ein neues Publikum in die Konzerte, etwa mit «re-rite: be the orchestra»; hier wird Strawinskys «Le Sacre du printemps» aus der Perspektive der Musiker erlebbar – dank Installationen, Konzertaufzeichnungen und interaktiver Performance.

David Whelton ist auch künstlerischer Leiter von Klosters Music – und zieht auch hier «neue Bahnen». Von den Konzertsälen der Welt ins Prättigau? In die Kirche St. Jakob, auf die Alp Madrisa, ins Atelier des Bildhauers Christian Bolt … David Whelton schwärmt: Es sei diese «magische Welt», die ihn jedes Jahr hierherziehe, «die Ruhe des Dorfes als Gegenpol zu den Jetset-Zielen, die perfekte Akustik der Konzerträume». Die allgegenwärtige Natur sei vor allem im Sommer wunderbar inspirierend und beflügle auch die Künstler. Das pure Vergnügen also, Musiker verschiedener Generationen einzuladen, Programme für «ein kenntnisreiches, anspruchsvolles Publikum» zu planen – auch für die unterschiedlichen Vorlieben der Einheimischen. «Die Qualität der musikalischen Erlebnisse ist der einzige gemeinsame Nenner.»

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David Whelton beim Interview mit Radio Südostschweiz
David Whelton, Christian Bolt, Franziska von Arb und Maurice Steger (von links)_Bild Yanik Bürkli
... und gemeinsam mit Christian Bolt, Franziska von Arb und Maurice Steger (v.l.).

Die Wochenendprogramme Teil 1 und Teil 2 geben einen umfassenden Einblick zu den auftretenden Künstlern und den gespielten Werken. Auch das Rahmenprogramm rund um Klosters Music ist zudem bestens ersichtlich.

Sie können die Broschüren hier downloaden oder vor Ort in Klosters kostenlos beziehen.

Detailprogramm 1. Wochenende 26.-28. Juli 2019 (PDF)

Detailprogramm 2. Wochenende 1.-4. August 2019 (PDF)

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Janoska Ensemble
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Kit Armstrong, (c) JF Mousseau

Schon der Anblick des im oberen Prättigau gelegenen Ferienorts Klosters – malerisch gesäumt von Wäldern, Wiesen und Bergen – vermittelt ein so erhabenes und zugleich friedvolles Bild, als wolle dieser Ort eine verheißungsvolle Beziehung mit den verborgenen Kräften der Musik eingehen. Genau das tut er auch, wenn vom 26. Juli bis 4. August im Rahmen des Festivals „Klosters Music“ dreizehn hochklassig besetzte Konzerte an verschiedenen Spielorten voraussichtlich über 3000 Besucher in die wunderschöne Alpenregion locken werden.

Bericht weiterlesen auf Concerti.de

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Unter fast freiem Himmel und in ungezwungener Atmosphäre treten die unterschiedlichsten Formationen in lockerer Abfolge auf. Stehend oder auf Bänken sitzend, gerne auch mit einem Glas in der Hand, können Sie die Programmteile einzeln oder zusammenhängend geniessen. Der Eintritt für die Konzerte ist frei.

Freitag, 2. August 2019

14.00 Uhr
Alphorners Davos Klosters
Das Alphorn hat seine ursprüngliche Funktion in den Bergen mehr oder weniger verloren, dafür gewann es als Musikinstrument die Herzen der Zuhörer und wurde zu einem Symbol für die Schweiz. Es liegt nahe, die drei Tage der Interludes-Konzerte im Festivalzelt mit den naturnahen und einzigartigen Klängen des Alphorns – im Zeichen seiner ursprünglichen Funktion, der Kommunikation – zu eröffnen. Wir freuen uns, die einheimischen Alphorners begrüssen zu dürfen. Die Gruppe besteht aus Alphornbläserinnen und -bläsern der Region Davos Klosters.

Ab 14.15 Uhr
Ian Smith & Virtual Jazz Reality
Wer Ian Smith & Virtual Jazz Reality auf der Madrisa verpasst hat, hat hier nochmals die Gelegenheit, in den Genuss des Könnens dieses herausragenden Jazztrompeters und seiner Band VJR zu kommen. Ihr Repertoire reicht vom Light Jazz bis hin zu hochmodernen virtuosen Eigenkompositionen. VJR hat mit zahlreichen bekannten Künstlern wie Pavarotti, Jonathan Butler, Shirley Bassey, Anastacia und vielen mehr zusammengearbeitet.

17.30 Uhr
Musikgesellschaft Madrisa Klosters-Dorf
Die Musikgesellschaften haben in der musikalischen Tradition der Schweiz einen bedeutenden Platz. Sie sind ein nicht wegzudenkender Bestandteil des Brauchtums und des gesellschaftlichen Lebens und für junge Menschen oft der Erstkontakt mit der Musik. Wir freuen uns, wenn der Auftritt einer einheimischen Musikgesellschaft bei den Interludes zur Tradition werden kann. Die Musikgesellschaft Madrisa Klosters-Dorf zählt heute 24 Aktivmitglieder und spielt regelmässig an Musikanlässen. Sie steht unter der Leitung von Dirigent Simon Bühler aus Pragg-Jenaz.

Samstag, 3. August 2019

14.00 Uhr
Jazz Interludes mit Jörg Enz (Gitarre) und Matteo Burci (Bass)
Lyrisch, emotional, virtuos, melancholisch, aufregend und fesselnd: Jörg Enz und Matteo Burci laden zu einer spannenden Reise ins Universum des Swing, Bebop und Latin-Jazz. Die beiden Musiker haben sich vor drei Jahren in Bern kennengelernt und präsentieren seitdem ein spannendes Duo-Programm, welches sie für Klosters Music mit einem Schlagzeuger zum Trio erweitern.

Ab 15.45 Uhr
Old Style Bigband
Die Old Style Bigband besteht aus achtzehn ambitionierten Amateurmusikerinnen und -musikern, die aus den Regionen Churer und Sarganser Rheintal sowie dem Prättigau zusammenkommen. Ihr Stil? Blues, Rock und der legendäre Swing.

Sonntag, 4. August 2019

14.00 Uhr
Duo Klassik Nuevo
Sira Eigenmann, Violine
Srdjan Vukasinovic, Akkordeon
Srdjan Vukasinovic ist einer der weltweit führenden Akkordeonspieler. Dank seiner explosiven Energie und seinem einzigartigen Zugang zu klassischer Musik, gepaart mit einer Fülle an Einflüssen aus dem Jazz sowie unglaublichen Improvisationsfertigkeiten, sticht Srdjan als Akkordeon-Ausnahmetalent hervor. Seine Virtuosität, Kraft und Ausstrahlung haben die Zuhörer auf der ganzen Welt gepackt. Mit Sira Eigenmann an der Geige werden Werke wie «Zigeunerweisen» (Sarasate), «Schön Rosmarin» (Kreisler) und «Czardas» (Monti) im Zelt zu hören sein, über den Bahnhofplatz klingen und die Herzen des Publikums berühren.

Ab 15.45 Uhr
Trio Anderscht
Fredi Zuberbühler, Hackbrett
Roland Christen, Kontrabass
Andrea Kind, Hackbrett
Über die ersten Hackbretter in der Schweiz liest man in Ratsbüchern (1447, Zürich) oder Gerichtsprotokollen (z. B. vom 24. April 1631 aus Bern), wo berichtet wird, man habe verbotenerweise zum Hackbrett getanzt. Wenn auch sein Ursprung nicht in der Schweiz liegt, aus dem musikalischen Kulturgut ist das Hackbrett nicht wegzudenken. Das Trio Anderscht bringt überraschende Stilrichtungen zusammen, sprengt stilistische Ketten, swingt im Blues, funkt im Appenzeller Stil, schwelgt in der Klassik oder rockt in den 70ern. Anderscht liebt musikalische Kontraste und zeigt, dass mit einem Appenzeller Hackbrett mehr möglich ist, als man von diesem Instrument erwartet.

 

 

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Doch was bunt gemischt erscheint, hat durchaus rote Fäden zu bieten, oder wer hätte gedacht, das sich beispielsweise der Kreis von Händel zur Gruppe Virtual Jazz Reality ganz natürlich schliesst?

Das Band der Improvisation in Londoner Bahnen
Es ist die Kunst der ungeplanten, sich neue Bahnen suchende musikalische Reise, welche einen der Grossmeister der Barockkomponisten und Ian Smith, den Trompeter und Spiritus Rector von Virtual Jazz Reality verbindet: Händel galt in London als einer der begnadetsten Improvisatoren auf der Orgel, derweil Ian Smith eine prägende Figur des London Improvisers Orchestra ist. Geniessen sie diese zwei wunderbaren musikalischen Mahlzeiten, Mr Handels Dinner mit dem „König der Blockflöte“ Maurice Steger am Samstag Abend, und zum musikalischen Brunch die aufregende und weltweit gefeierte Virtual Jazz Reality rund um Ian Smith!

Händel groovt – und ist „der grösste Komponist aller Zeiten“
Während das berühmte Zitat Ludwig van Beethovens den damaligen Stellenwert Händels eindrücklich dokumentiert, ist ein groovender Händel wohl eher überraschend: tatsächlich soll er zu seiner eigenen Musik mit seiner imposanten Perücke gewackelt haben, um das Publikum zum Mitgehen mit der Musik zu animieren. So schreibt es Steven Isserlis in seinem 2006 erschienenen Buch „Why Handel waggled his wig“ – ja genau, DER grosse Cellomagier Steven Isserlis, ist ein ebenso begeisterter Autor wie Musiker! Für Klosters hat er ein wunderbares Programmband zusammengestellt, welches Schumann’s „Neue Bahnen“–Zitat ganz direkt umsetzt und seine 2. Violinsonate auf die Cellobahn lenkt.

Hier gehts zu den Tickets für das Eröffnungswochenende

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Steven Isserlis, © Satoshi Aoyagi
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Bei diesem Klosters Music Special wird nebst der klassischen Musik erstmals auch ein Jazz-Format ins Programm aufgenommen. Präsident Rolf Theiler erklärt:  «Unser Kern ist die klassische Musik. Mittelfristig möchten wir auch weitere Stile präsentieren und lassen diese Ideen nun ein erstes Mal in das Programm einfliessen.»

Gegründet 1993, gehört VJR zu den vielseitigsten und erfahrensten Bands der südafrikanischen Musikszene. Ihr Repertoire reicht vom Light Jazz bis hin zu hochmodernen virtuosen Eigenkompositionen. Dazu hat VJR mit zahlreichen bekannten Künstlern zusammengearbeitet, zum Beispiel mit Luciano Pavarotti, Jonathan Butler, Shirley Bassey, Liberace, Bono, Anastacia, Shakatak und vielen mehr.

Zusätzlich zu ihren Live-Auftritten unterrichten die Bandmitglieder bei verschiedenen Workshops an Schulen in Südafrika und leiteten für viele Jahre das «ArtsCape Youth Mentoring Programme».

Kagiso Year End 2016 - High Res © Goosebump Productions-7502
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Unter dem Namen «Form & Klang» finden zwei eigentlich untrennbar miteinander verbundene künstlerische Disziplinen im Rahmen einer Matinée zusammen. In einem Gesprächskonzert erläutern der Schweizer Maler und Bildhauer Christian Bolt und der österreichische Komponist Wolfgang-Michael Bauer Querverbindungen zwischen Malerei, Bildhauerei und der Musik. Zusätzlich kommen die Besucher in den Genuss einer Einführung in das Nachlasswerk des Schweizer Malers Kurt Oskar Weber, welchem in den Ausstellungsräumen eine umfassende Werkpräsentation gewidmet sein wird.

Die beiden Künstler bieten einen spannenden Einblick in den Schöpfungsprozess ihrer Werke und stellen sich anschliessend auch den kritischen Fragen des Publikums. Dieses bekommt die Möglichkeit, sich ein Urteil über das Gesagte zu bilden: Ein Konzert mit verschiedenen Stücken von Wolfgang-Michael Bauer (allesamt Schweizer Uraufführungen) macht das Künstlergespräch zum Erlebnis.

11.00 Uhr
Vernissage und Einführung zur Ausstellung über Kurt Oskar Weber mit Andrin Schütz

Samstag, 27. Juli 2019
Atelier Bolt, Klosters
11.30 Uhr
CHF 180 inkl. Apéro riche
Musik: Antonia Rössler (Violine), Othmar Müller (Violoncello) and Alexander Rössler (Klavier)
Moderation: Andrin Schütz

Tickets hier bestellen

Trio Rössler Rössler Müller  (1)
Wolfgang, Andrin, Christian